Mit Herz, Leidenschaft und Effektivität zum dritten Heimsieg in Folge

gr-jena.gifVfL Halle 96 – FC Carl- Zeiss Jena II 2:0 (1:0) zur Spielstatistik
Meteorologisch überquerte zum Zeitpunkt des Oberligapunktspiels ein abgeschwächtes Sturmtief auch das ‘‘HWG- Stadion am Zoo‘‘ und sportlich ? Auch da sah es lange Zeit so aus, dass die Ungeschlagenheit der Blau- Roten auf eigenem Platz an diesem Tag wohl ein stürmisches Ende nehmen könnte. Zu dominant, abgezockt und spielerisch überlegen kam der Talentschuppen vom Fuße der Jenenser Kernberge daher, dass einem die Sorgen um die Gastgeber berechtigt zu sein schienen. Diese kamen gegen den starken Wind spielend in den ersten 45 Minuten zu einem gelungenen Angriffszug und dieser sollte dann auch gleich Erfolg bringen. Auf der rechten Außenbahn wird Georg Ströhl angespielt. Dieser marschiert mit Ball am Fuß in Richtung Grundlinie, flankt in den 16-er der Thüringer und auf Höhe Strafstoßpunkt kommt Sebastian Heidel angeflogen um wie einst ein Klaus Fischer den Ball per Kopf unhaltbar für Jenas Siefkes zur Führung der 96-er im neuen Tornetz zu versenken (36.). Vor dieser Szene hatten die Hallenser allerdings einige brenzlige Situationen zu überstehen. Angeführt von ihrem Leitwolf Torsten Ziegner kam der Gast durch Kopfbälle von Ullmann und Eismann (12., 33.) sowie einem Schuss durch Amrhein (21.) zu einigen guten Torgelegenheiten, welche jedoch zur sicheren Beute eines wiederum stark haltenden Rene Hartleib im Tor der 96- er wurden. Glück hatten dann der ‘‘Freibeuter‘‘ und die Mannschaft, als Amrheim einen Kopfball am Pfosten platzierte.

Im zweiten Spielabschnitt änderte sich an der rein optischen Darstellung des Spiels nichts. Jena weiterhin mit gepflegten Spielzügen aufwartend kam zu Chancen durch Eismann, Amrheim, Ziegner und Osadchenko ( 65.,72.,77.,86.), ohne daraus Kapital erzielen zu können. Vor allem bei Ziegners Freistoss war Blau- Rot wieder mit Fortuna im Bunde, als das Spielgerät seinen
Flug am Pfosten beendete. Bis dahin hatten die Gastgeber mit Hingabe und Leidenschaft ihre knappe Führung verteidigt und mit dem Wind im Rücken auch einige Akzente in Richtung Gästetor setzen können. Der einzigste Eckstoß für 96 entschied dann auch das gesamte Spiel. Jannick Hempowicz führte aus und Georg Ströhl bewies ein gutes Timing und verwandelte per Kopf zum 2:0 (88.). Somit waren die bislang nur vom 1.FC Lok Leipzig bezwungenen Jenenser (1:0) zum zweiten mal in der laufenden Saison geschlagen. Durch eine VfL- Mannschaft welche ‘‘leidenschaftlicher und effektiver agierte‘‘, wie auch Gästetrainer Michael Junker in der Pressekonferenz zu Protokoll gab. Cheftrainer Torsten Weber hingegen sah vor allem belohnt,‘‘ dass wir intensiv im mentalen Bereich gearbeitet haben und die Truppe dadurch fest an sich geglaubt hat. So konnten wir einen spielerisch deutlich besseren Kontrahenten letztendlich auch besiegen.‘‘


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