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„Saison 120 Jahre VfL“, Dritte festigt Spitzenplatz PDF Drucken E-Mail
3.Mannschaft
Geschrieben von: Andreas Jahnecke   
Sonntag, den 10. April 2016 um 23:04 Uhr

SpielberichtIm Spiel gegen die Dritte des Nietlebener SV Askania, konnte die Dritte der Blau-Roten Punkte zu Spitzenreiter Motor Halle gut machen. Durch ein eigenes 3:2 Erfolgserlebnis und gleichzeitigem Remis des Tabellenführers der 1. Stadtklasse.

Die Einschätzung von Trainer Ronni Schulz vor dem Spiel „das wir uns gegen Nietleben schon immer schwer getan haben“, sollte sich dabei bewahrheiten. Es ging rassig los, auf Kunstgrün im „HWG-Stadion am Zoo“. Heiko Göth spielt Dragan Tomic den Ball in den Lauf, Tomic scheitert im 1:1 gegen NSV-Hüter Mario Marx (3.). Rom Blautzig kommt wenig später im 16er zum Abschluss, die Kugel kann zum Eckstoß abgewehrt werden (7.). Eine Sekundenzeigerumdrehung später köpft Torsten Kamm nach Ecke auf das Tor der 96er, Boris Mocek kann das Spielgerät sicher aufnehmen (8.).

Nach einer folgenden Flanke ist Mocek dann aber machtlos. Steffen Blum kann ungehindert per Kopf vollenden, 0:1 (13.). Die Freude der Heide-Kicker erfuhr jedoch einen schnellen Stimmungswandel. Karsten Pfeuffer spielt den halbrechts in der Box lauernden Tomic an, welcher flach in Richtung zweiter Pfosten den Ausgleich markiert (14.). Ralph Backe hat mit einer 1:1- Situation den nächsten Hundertprozenter auf dem Fuß, scheitert jedoch an Marx (21.). Besser macht es der bullige Stürmer kurz danach. Nach erneuter Pfeuffer-Flanke, knallt Backe das Spielgerät per Direktversuch, aus Vierzehn Meter halbrechts, in den oberen Torwinkel am zweiten Pfosten. Die 2:1 Führung mit unbestreitbaren optischen Qualitäten (23.).

Wenig von dieser Qualität zeigt sich beim Ausgleich der Gäste in Halbzeit Zwei. Nach hoher Eingabe rutscht Henry Hille die Kugel so unglücklich über den breiten Scheitel, dass auch Maik Leibiger im gestarteten Abwehrversuch am Ball vorbei schwebt. Rom Blautzig steht dadurch blank vor Mocek und schiebt überlegt zum 2:2 ein (51.). Erfolgreicher ist der Kister der 96er genau zehn Minuten später. Rechts im Strafraum schließt Marcel Gebert mit feinem Schlenzer, halbhoch auf den zweiten Pfosten, ab und Mocek bekommt dadurch die Gelegenheit erfolgreich weitere Flugmeilen zu sammeln (61.).

Dazu kommt Marx im Gegenzug der „Zoologen“ nicht, muss er auch nicht. Nach Vorbereitung durch Marco Kryschak, behält Armend Konxheli Nerven und Überblick, überwindet Marx im 1:1 zum 3:2 (63.). Schlechter klappt eine identische Situation nur wenige Zeigerumdrehungen später (69.). Völlig missraten auch die Strafstoßausführung in der letzten Spielphase (79.). David Medina macht hier mit einem Freistoß aus gut fünfundzwanzig Metern auf sich aufmerksam, knapp streicht der Ball am oberen Torkreuz vorbei (84.). Steven Heinicke kann für den NSV einen Freistoß auch nicht verwandeln (90.+1). Es bleibt beim knappen Heimsieg.

Aufstellung: Mocek, Göth, M. Leibiger, Kryschak, Hille, Algner, Konxheli, Pfeuffer (65., Marzian), Medina, Tomic, Backe (52., Güth)