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NOFV-Oberliga Süd 2018/2019 - Spieltag 24
Sa., 23. Mär. 2019 14:00
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-:- VfL Halle 96
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2.Mannschaft
Geschrieben von: Andreas Jahnecke   
Montag, den 10. Dezember 2018 um 19:50 Uhr

Spielbericht

Ein doch besseres Spiel als gedacht der 1. Stadtklasse lieferten sich auf dem Kunstrasenplatz des „HWG-Stadion am Zoo“ die „Zwoote“ der 96er gegen die Erstvertretung des benachbarten Polizei SV Halle . Die Einen (VfL96 II) absolvierten am Vorabend ihre Weihnachtsfeier in einem Restaurant am halleschen Uni-Ring und die Anderen (PSV) hatten am Spieltag gerade einmal zehn Spieler auf dem Zettel und somit auch auf dem Platz. Anmerken tat man Dieses den Gästen über die gesamte Distanz jedoch nicht. Dafür Respekt! Gleiches kann man auch den Gastgebern attestieren. Wurde doch augenscheinlich sehr verantwortungsbewusst mit einer speziellen Spezies Getränke am Vorabend umgegangen, der Berichterstatter kann Dieses bestätigen, es wurde Nix verschüttet, was eine erfolgreiche Aufholjagd unterstreicht.

Nach teils hochkarätigen Chancen der routinierten Blau-Roten (16., 34., 41.), stand es zur Pause nämlich 0:2 für den Gast. Das wollten die in bis dato sechs Spielen in Serie ungeschlagenen VfLer jedoch so nicht stehen lassen. Mit einem Doppelschlag durch Volkmar Franke und Ralph Backe, kam man doch sehr schnell nach Wideranpfiff des überzeugend agierenden jungen Spielleiters Jonas Glasowski (Halle/Saale) zum Ausgleich. Nach schönem Spielzug über Marco Kryschak und Ferdinand Lorek lauert Franke am zweiten Pfosten und drückt den Ball über die Torlinie, 1:2 (55.). Treffer Nummer zwei war Einer des Willens! Nach hoher Hereingabe von Pawel Trzaska nagelt Backe das Spielgerät per Kopf an den Querbalken, schaltet nicht ab, wuchtet den Abpraller zum 2:2 in die Maschen und verletzt sich dabei ohne zum Glück Folgeschäden davon zu tragen (57.).

Danach übernahmen die 96er komplett das Spielgeschehen, knüpften aber zum Leidwesen von Trainer Ronni Schulz an das „Chancennichtverwertungsfestival“ der ersten Halbzeit nahtlos an (62., 68., 75.). Und wie es dann häufig so ist, die Strafe folgt auf dem Fuß. Nach Eckstoß kommt der PSVer Max Heimbach frei zum Kopfball, 96-Schnapper Boris Mocek bekommt gegen den scharfen Ball noch die Arme hoch, von dort prallt die Kugel auf die Brust von Henry Algner zum 2:3 in das Tor (80.). Nachdem Heimbach von der Strafraumkante nochmals Mocek auf die Probe gestellt hatte (84.), kam es dann doch noch zu einem letzten erfolgreichen Angriff der 96er. Trzaska spielt Algner auf der rechten Außenbahn an, der spielt flach und scharf vor das Tor des PSV und Lorek spitzelt zum 3:3-Endstand ein (89.). So stand schlussendlich ein Ergebnis, mit welchem beide Mannschaften wohl leben können. Die Einen wegen ihrer engagierten Leistung in Unterzahl und die Anderen wegen ihrer „Die Chancenverwertung, die Chancenverwertung, meine Herren“, wie es Coach Ronni Schulz in der Entmüdungsphase nach dem Spiel treffend zusammen fasste.

Der VfL spielte mit: Mocek, Schultheis, M. Leibiger (18. Kryschak), Eisenschmidt (57. Algner), Wippert, Lorek, Trzaska, Medina, Mechsner, Tomic (46. Backe, 84. Tomic), Franke (57. Hinsche)