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Nächstes Spiel

NOFV-Oberliga Süd 2017/2018 - Spieltag 2
Sa., 19. Aug. 2017 14:00
VFC Plauen
VFC
-:- VfL Halle 96
VfL 96

Die Tabelle

# Team Diff Pkt
1 FC Eilenburg 3 3
2 Bischofswerda 2 3
3 1.FC Stendal 2 3
4 SVE Kamenz 1 3
5 SV SCHOTT 1 3
5 VFC Plauen 1 3
7 FSV Barleben 0 1
7 Merseburg 99 0 1
7 TV Askania 0 1
7 VfL Halle 96 0 1
11 FC CZ Jena II -1 0
12 Wismut Gera -1 0
12 Inter Leipzig -1 0
14 VfB Krieschow -2 0
15 FC Rudolstadt -2 0
16 Sandersdorf -3 0
Der Hunger konnte nicht gestillt werden PDF Drucken E-Mail
1.Mannschaft
Geschrieben von: Andreas Jahnecke   
Sonntag, den 12. März 2017 um 19:08 Uhr

SpielberichtDieses Faktum bezieht sich vordringlich darauf, dass es dem VfL96 auch in diesem Spiel nicht gelang einen Treffer zu erzielen. Den favorisierten 99ern genügte hingegen ein Abschluss, um die zu vergebenden 3 Punkte auf dem eigenen Konto buchen zu können.

Allerdings war auch der pfiffige Zeitgenosse auf der Höhe der Situation welcher sich von zu Hause, aus welchen Gründen auch immer, die altbewährten Pausenbrote samt gefüllten Getränkebehältnis mit in das „Stadtstadion“ zu Merseburg brachte. Dieses zeigte sich, zumindest zum Spiel SVM 99 vs. VfL 96, als versorgungstechnisches Notstandsgebiet obwohl der Ausschankwagen einer thüringer Schwarzbierbrauerei Anderes erwarten lies.

Das Spiel beider Mannschaften schloss sich den Rahmenbedingungen, kalt, windig, Hungergefühl, dann auch irgendwie an. Große Szenen, große Höhepunkte, eher Mangelware. So mussten auch 25 Minuten vergehen, bis der erste Hingucker des Spiels die Bühne betrat. Aus Sicht der 96er, hätte er es mal besser sein lassen. Lukas Stagge wird links im 16er des VfL angespielt, lässt Christian Bölke aussteigen und schiebt flach zum 1:0 ein (25.). Ein sich wehrender VfL hält durch Lukas Rieger und Ferdinand Gouni dagegen, leider nicht mit dem krönenden Erfolg. Während Riegers Freistoß von der rechten Strafraumkante knapp über das MSV-Tor segelt, bekommt Gouni bei einer Direktabnahme zu wenig Druck auf den Ball (39., 42.). So blieb es zur Pause bei der knappen Führung des gastgebenden Teams.

Den zweiten Spielabschnitt eröffnen die Blau-Roten in Person Kenny Justin. Zentral positioniert und fast völlig blank erhält Justin den Ball und versucht sein Glück von der Strafraumkante. Das Spielgerät segelt über das Tor (48.). Wenig später zielt auch Stagge mit einem Direktversuch am Tor vorbei, dass Ganze allerdings etwas knapper gestrickt (54.). In der Vorwärtsbewegung geht den 96ern der Ball verloren, so das der MSV über links einen Konter fahren kann. Diesen schließt Stylianos Naka ab, wobei die Kugel am oberen linken Torkreuz vorbei segelt (72.). Nach Eckstoß kann Gouni den Ball per Kopf in Richtung Tor befördern, jedoch roch 99-Keeper Josip Jokanovic den Braten und taucht in das bedrohte Eck ab (76.). Kurz nach dieser Szene wird der 96er-Winterzugang links in der Box angespielt, entschließt sich zu einem Haken, was am Ende die falsche Entscheidung sein sollte (87.). Philipp-Holger Motscha versucht es aus gut 30 Metern, Jokanovic hält (89.). In den angezeigten 3 Nachspielminuten hält es selbst 96-Schnapper Bölke nicht mehr hinten, nutzen sollte aber auch Dieses nichts mehr. So blieb es auch nach diesem Spiel dabei das der VfL96 seinen Torhunger nicht stillen konnte, weil er einfach nicht an den „gefüllten Teller“ ran kam. Dieser schien in etwa soweit weg, wie die Stadionwurst vom Stadion an Tagen wie diesem. Und da half auch das größte Bemühen leider nichts.

Der VfL spielte mit: Bölke, Gouni, Renner, Motscha, Justin (77., Kowalewicz), von der Weth, Aljindo, Mirza (68., Shoshi), Hahn, Rieger (87., Halilaj), Worbs

Zuschauer: 202