VfL Halle 96 verliert Heimspiel gegen Sachsen Leipzig PDF Drucken E-Mail

gr-fcsachsen.gifVfL Halle 96 - FC Sachsen Leipzig 2:3 (2:3) zur Spielstatistik
Nach dem 0:0 aus dem Hinspiel, wo Leipzig die klar bessere Mannschaft war und unser Team an die Wand spielte, war heute alles anders. In der ersten Halbzeit gab es gleich 5 Tore, davon 4 innerhalb von 10 Minuten. Aber Stück für Stück.
In der ersten halben Stunde sahen die 419 Zuschauer, darunter ca. 100 Leipziger, ein Spiel das sich zumeist zwischen den Strafräumen abspielte, mit leichten Vorteilen für den VfL. In der 20. Minute scheiterte Karau frei vor dem gegnerischen Torwart. In der Folgezeit kamen die Spieler immer besser mit dem schwierigen Geläuf zurecht, ohne dass dabei allerdings klare Torchancen raus sprangen. So musste für das erste Tor ein Standart herhalten. Dicke Chance durch Karau in der 20.MinuteNach einer Ecker durch Tobias Cramer kam Tobias Weber völlig frei zum Kopfball und markierte somit das 1:0.  Auch der Ausgleich nur 8 Minuten später fiel durch eine Standartsituation. Gerber (FCS) zirkelte einen Freistoss aus 22 Metern an der Mauer vorbei ins Tor von Rene Hartleib, der keine Chance zur Abwehr hatte. Jedoch schien es, als ob die Mauer auch etwas falsch platziert war. Jetzt war es ein munteres Spielchen und es ergaben sich Schlag auf Schlag weitere Chancen auf Tore. Zunächst scheiterte aber Steve Braun allein vor Torwart Weiß in der 40. Minute. Fast im Gegenzug erzielte dann Schmidt (FCS) durch einen schönen Heber aus fast 20 Metern das 2:1 für die Leipziger. Allerdings sehr begünstigt durch ein sehr passives Verhalten in der VfL-Hintermannschaft. Dann kam der Auftritt von Tobias Weber. Es gab Freistoss an der Mittellinie für den VfL und Tobias schoss hoch Richtung Tor und überlistete dabei den Gästekeeper, der dabei eine sehr unglückliche Figur machte, und traf zum zwischenzeitlichen 2:2 (43. Minute). 2 Minuten später gab es dann eine Ecke für die Sachsen. Scholze (FCS) gelang es völlig unbedrängt zum 3:2 einzuköpfen. Dann war erst einmal Halbzeit in einer bisher völlig turbulenten Partie. Die zweite Halbzeit begann wie die erste. Beide Teams neutralisierten sich zwischen den Strafräumen ohne echte Torchancen. Erwähnenswert hier noch die Chance durch den Ex-VfL Nach dem Freistosstor zum 1:1Neigenfink, bei der Hartleib gut parierte. Ansonsten war die zweite Halbzeit durch eine wahre Kartenflut geprägt. Vor allen in der Schlussphase wurde es noch einmal richtig hektisch und die Emotionen kochten hoch. In der 85. Spielminute gab es nach Tätlichkeit glatt Rot für Heyse (FCS). Insgesamt züggte der Schiedsrichter Andreas Kasenow dazu noch 9 gelbe Karten (6 x VfL, 3 x FCS) Am Ende blieb es beim 3:2 und damit auch glücklichen Sieg für die Sachsen. Rechnen wir das Hinspiel zusammen geht das aber in Ordnung. Zu Jahnis Spielbericht auf weiter klicken

‘‘Sachsendreier‘‘ am Zoo- 96 überzeugt trotzdem

VfL Halle 96- FC Sachsen Leipzig 2:3

‘‘Wir müssen uns bei unserem Keeper Felix Weiß bedanken und haben hier viel Glück gehabt in der ersten Halbzeit nicht deutlicher in Rückstand geraten zu sein.‘‘ So die ersten Aussagen von FCS- Trainer Dirk Heyne auf der Pressekonferenz. Auf gut präpariertem Platz gab es zwischen beiden Teams kaum ein Abtasten, so das die Begegnung schnell an Fahrt aufnahm. Tobias Cramer stellte mit seinem aus knapp 20 Metern getretenen Freistoß, den Torwart der Leipziger vor dessen erste Probe im Spiel (16.). Wenig später Zuspiel auf Stefan Karau, welcher dadurch frei im 16-er aus halbrechter Position zum Abschluß kommt, in Weiß jedoch seinen Meister findet (20.). Das erste Achtungszeichen der Gäste ausgerechnet durch den ex-96- er Stephan Neigenfink, dessen Distanzschuß das Tor jedoch in dessen Höhe knapp verfehlt (22.). Dann bekommt 96 einen Eckstoß zugesprochen. Von der linken Seite ausgeführt, schraubt sich Tobias Weber an der Torraumgrenze hoch und kann so die Blau- Roten per Kopf zur vielumjubelten Führung bringen (28.). Diese sollte aber nicht von langem Bestand sein. Einen Freistoß aus 20 Meter Torentfernung, Mittelstürmerposition, führt R.Gerber aus und der scharf getretene Ball findet seinen Weg irgendwie durch die Mauer der 96-er und weiter in das untere linke Toreck zum Ausgleich (36.). Knapp vier Minuten später dann die nächste Gelegenheit für die Gastgeber. Sebastian Heidel hat nach feinem Zuspiel freie Bahn Richtung Tor des FCS, doch auch hier bleibt der Kister aus Leutzsch der lachende Erste (40.). Und es sollte noch schlimmer kommen. Ein Distanzschuß durch B.Schmidt in den oberen Torwinkel bringt den Gast wieder in Front (42.). Dann Freistoß für 96 auf Höhe Mittellinie. Tobias Weber sieht FCS-Keeper Weiß zu weit vor seinem Tor postiert und verwandelt über ihn hinweg zum 2:2 (43.). Das sollte es dann eigentlich wohl für die erste Halbzeit gewesen sein, dachten die Meisten. Nach einem Eckstoß brachte M. Scholze per Kopf den FCS wieder in Front (45.). Nach der Pause sollte es dann nicht mehr ganz so dramatisch zugehen.
Die Blau- Roten bemühten sich gegen einen kompakt agierenden Gast, welcher auch weiterhin eigene Akzente in Richtung Tor der Hausherren zu initiieren vermochte, um den Ausgleich und damit zum Gewinn wenigstens eines Punktes. Die größte Gelegenheit dazu ergab sich für Steve Braun, welcher jedoch das Spielgerät auch nicht am Gästetorwart vorbei bekam und Weiß damit bereits die dritte 1:1- Situation für sich entscheiden konnte (56.). Tobias Cramer prüfte mit einem Freistoß aus gut 30 Metern
nochmals F.Weiß. Dieser konnte aber rechtzeitig in das linke untere Toreck abtauchen und so den nicht ungefährlichen Ball abwehren (80.). Für die Leutzscher hatte im Anschluß Stephan Neigenfink noch eine Gelegenheit zur Resultatserhöhung. Bei seinem Distanzschuß war Rene Hartleib jedoch zur Stelle (84.). So blieb es beim Gästesieg in einem gutklassigen Oberligaspiel, in welches beide Mannschaften ihren Anteil investiert und das an diesem Tag etwas glücklichere Team den Erfolg auf seiner Seite hatte. Kein Grund also beim Aufsteiger die Köpfe hängen zu lassen, was die Blau- Rote Fangemeinde auch nach Spielende laut-
stark zum Ausdruck brachte. Auch Trainer Torsten Weber wusste den Spielausgang richtig ein zu ordnen, ohne dabei seinen Humor zu verlieren. Auf Nachfrage, ob die ansprechende Offensivleistung nun Standard beim VfL wird, konterte Weber mit ‘‘ich spiele lieber defensiv und erfolgreich. Das war heute ein Probelauf und wird sofort wieder eingestellt.‘‘


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Kommentare (1)
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1. 28-03-2010 17:35
 
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Mirko Engelhardt

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