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VfL Halle 96- 1.FC Lokomotive Leipzig 1:0 (0:0) zur Spielstatistik
VfL- Cheftrainer Torsten Weber gab in der abschließenden Pressekonferenz den Ball an seinen Leipziger Kollegen Jörg Seydler freundlich zurück, welcher ein typisches 0:0- Spiel gesehen hat in welchem die Mannschaft erfolgreich ist, welche eine der wenigen Chancen zu nutzen versteht. ‘‘In einem Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe haben wir eine unserer wenigen Chancen genutzt und damit das Spiel gewonnen‘‘, so der Trainer der Hallenser. Was sich auf dem tiefen, aber dennoch gut präparierten Platz vor 852 Zuschauern ab spielte sah von beiden Teams vor allem im ersten Spielabschnitt sehr kontrolliert und auf Sicherheit bedacht aus. Kein Wunder, denn nach beidseitigen Misserfolgen an den vergangenen Spieltagen galt es erst einmal keinem Rückstand hinterher laufen zu müssen. So blieben Torraumszenen äußerst rar gesät. Das erste Achtungszeichen setzte Stefan Maruhn mit einem als Vorlage gedachten Kopfballableger. Dieser wurde durch einen Leipziger auf der Torlinie geklärt ( 26.) . Die dann wohl beste Gelegenheit zum Torerfolg im gesamten Spiel bot sich Lok’s Haufe. Zum Glück für die Blau- Roten, dass sich deren Kister Rene Hartleib wieder einmal voll auf Höhe der Situation befand, in dem er die Doppelchance des Lok- Spielers aus Nahdistanz zwei Mal mit starken Paraden entschärfen konnte ( 38. ) . Kurz vor Beendigung der ersten Halbzeit bot sich Sebastian Heidel dann die Möglichkeit zu Führung für den Gastgeber. Nach einer hohen Flanke von der linken Außenbahn stieg der hochgewachsene ex- Jenenser schulmäßig zum Kopfball hoch, erwischte den Ball aber nicht optimal, so segelte das Spielgerät einigermaßen hoch über das Leipziger Tor.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit zeigte sich dann der 1.FCL optisch offensivfreudiger, ohne freilich zu zwingenden Chancen zu gelangen. Mit den Einwechslungen von Georg Ströhl, für Artur Sinkevitch, und Steve Braun für den wieder ständig auf Achse gewesenen Stefan Maruhn, setzte Halles Trainer Torsten Weber auf eine Verstärkung der Offensive. Dieses Risiko sollte sich am Ende auszahlen. Nach einer Eingabe durch Tobias Cramer von der rechten Seite im 16- er des FCL, schlug Steve Braun auf Höhe Strafstoßpunkt im Versuch einer Direktabnah me über den Ball. Dieser erreicht dadurch den völlig allein gelassenen Jannick Hempowicz, welcher mit seinem Abschluss in das lange Toreck Leipzigs Torwart Evers keine Chance lies ( 74. ) . Nach Spielbeendigung des gut amtierenden Referees Wenkel ( Höxter ) konnte dann auf Seiten der Blau- Roten die erste kleine Feierlichkeit auf ein erfolgreiches Jahr 2009 starten. Verständliche Enttäuschung dagegen bei den Blau - Gelben, bei ihrer Rückfahrt nach Leipzig. Auch bei knapp 400 Fans der Probstheidaer, welche einen erstaunlich ruhigen Support präsentierten, der auch ohne Pyro’s aus kam und somit fair verlief. Dadurch konnten sich die etwa 50 Blau- Roten akustisch gut in Szene setzen und so aus dem befürchtete‘‘Heim- Auswärtsspiel‘‘ ein reines Heimspiel machen. Auch dafür Kompliment ! Gefreut über den Sieg der 96- er haben sich sicher auch die Glühweinstandbetreiber auf Halles Weihnachtsmarkt. Konnte man doch am Abend manchen der Blau- Roten, beim ‘‘isotonischen Jahresendgetränk‘‘ antreffen- von den Hobbykickern bis zum Präsidium war alles vertreten.
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