6 Minuten genügen zum Sieg und Blau- Rot steht mit leeren Händen da PDF Drucken E-Mail

gr-dynamo.gifSG Dynamo Dresden II - VfL Halle 96 3:2 (0:0) zur Spielstatistik
Im Dresdner ‘‘Heinz Steyer- Stadion‘‘ erlebten die wenigen Augenzeugen ein sehr torreiches und am Ende auch spannendes Oberligaspiel. Im ersten Spielabschnitt besaßen in einem ausgeglichenen Spiel die 96-er sogar leichte Chancenvorteile, welche jedoch genau so wenig genutzt werden konnten wie auf der anderen Seite durch die Gastgeber. Erschwerend im Spiel der Hallenser kamen auch noch die personellen Ausfälle von Kapitän Christian Sund und Nico Stein hinzu. Mit einem torlosen Remis im Rücken eröffnete 96 die 2. Halbzeit mit Gelegenheiten zum Torerfolg für Jannick Hempowicz ( 46. ) und Georg Ströhl ( 49. ). Während Letzterer an Dynamo- Keeper Kirsten scheiterte, gelang den Gastgebern nur 1 Minute später die Führung.

Ein aus etwa 18 Metern direkt ausgeführter Freistoss, schlug unhaltbar für Rene Hartleib im Tor der Nord- Hallenser ein (50.). Weitere 2 Minuten später versuchte sich dann Jungnickel mit einem Schuss aus knapp 25 Metern Torentfernung und auch hier hatte Dynamo mit Unterstützung des Innenpfostens auch das nötige Glück auf seiner Seite (52.). Das 3:0 für die Gelb- Schwarzen dann zur Abwechslung aus Nahdistanz. Hier war es Dresdens Kreher, welcher aus der Drehung erfolgreich für seine Farben war (56.). Allein die Torfolge sah nun die Gastgeber nicht nur resultatsmäßig sondern auch psychisch deutlich im Vorteil. Jedoch und das spricht für die Mannschaft des Aufsteigers, kam 96 noch einmal in das Spiel zurück. Zuerst hatte Tobias Cramer eine Gelegenheit zur Resultatsverkürzung (72.), welche dann nach einem Solo Steve Braun gelang (74.). Nun drängten die Blau- Roten Dresdens Talentschuppen immer mehr in deren eigene Hälfte und Stefan Maruhn lies mit seinem Kopfballtreffer zum Anschluß noch einmal Hoffnungen auf zumindest 1 Punkt aufkeimen (82.). Eine Torgelegenheit bot sich hierfür auch noch Marcus Bäcker kurz vor Spielende (86.). Die letzte Gelegenheit war dann aber auf Seiten der Dynamos. Einen Strafstoss von Schmidt konnte Rene Hartleib jedoch parieren (90.).


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