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Landespokal Sachsen-Anhalt Achtelfinale
TSV Völpke- VfL Halle 96 1:2 (0:1) Pokalübersicht
Am Ende war es doch die von vielen erwartete knifflige Aufgabe beim engagiert agierenden Verbandsligisten. Über die gesamte Spielzeit gelang es den Blau- Roten nicht, eine gewisse Dominanz über den unterklassigen und in der 2. Halbzeit verletzungsbedingt lange Zeit in personeller Unterzahl spielenden Gastgeber zu erlangen. Der Oberligist konnte sich bei Daniel Richter bedanken, welcher vor allem in der Anfangs- und Schlußphase des Spiels gute Einschußgelegenheiten der Völpker zunichte machte und 96 so eine Verlängerung oder gar ein Ausscheiden aus dem Wettbewerb ersparte. Nach einem Freistoß vom linken Strafraumeck mißlang einem 96- er der Abwehrversuch derart, dass der Keeper der Blau- Roten das Spielgerät gerade noch so über den Querbalken seines Tores lenken konnte ( 8. ). Auch einen direkt und scharf auf das Tor von 96 gespielten Eckstoß entschärfte Richter mit einer Klasseparade ( 11. ). Gleiches dann kurz vor Ende der regulären Spielzeit, als wiederum ein Freistoß der Gastgeber aus knapp 20 Meter Torentfernung über das Quergestänge abgewehrt werden konnte ( 80. ). Zwischen diesen Szenen lag ein Spiel, welches in der Anfangsphase den TSV Völpke nach Chancenanteilen im Vorteil sah. Auf dem schweren Untergrung taten sich die Hallenser lange Zeit schwer zu eigenen und vor allem geordneten Aktionen in Richtung Tor des Gastgebers zu kommen. Georg Ströhl, Zuspiel Tobias Cramer, schloß dabei den ersten ernst zu nehmenden Angriffsversuch des Oberligisten ab ( 22. ). Nach Anspiel durch Sebastian Heidel war es wiederum Georg Ströhl, dessen Abschluß aus 16 Meter Torentfernung, Mittelstürmerposition, knapp über das Tor der Gastgeber strich ( 27. ). Völpke seinerseits kam kurz darauf zu 2 Gelegenheiten. Einen Schußversuch aus spitzem Winkel entschärfte Daniel Richter im kurzen Eck ( 31. ) und Versuch Nummer Zwei verfehlte sein Ziel am ‘‘langen‘‘ Pfosten vorbei ( 33. ). Besser machte es dann Tobias Cramer. Mit einem präzisen Zuspiel setzte Sebastian Heidel den Torschützen genial in Szene. Dieser lief allein auf das Tor der Gastgeber zu, umkurvte deren Torwart und schob den Ball dann in das leere Tor ( 36. ).
Die erste Szene nach der Halbzeitpause konnte dann wieder der TSV für sich verbuchen, als ein Kopfball auf der Linie des VfL- Tores geklärt werden musste ( 48. ). Dann läuft Stefan Karau auf der rechten Außenbahn bis knapp Höhe Grundlinie. Seine halbhohe Eingabe erreicht Sebastian Heidel welcher aus spitzem Winkel mit einer Direktabnah me erfolgreich ist ( 55. ). Die Entscheidung ? Nicht ganz. Bereits in Unterzahl agierend, kommt Völpke durch Küllmei aus Nahdistanz zum Anschlußtreffer ( 73. ). Nach einer unübersichtlichen Situation im 16- er der Blau- Roten, kann Daniel Richter einen Ball aus Nahdistanz gerade noch so vor dem Überrollen der Torlinie abwehren, um dann gegen den Nachschuß chancenlos zu sein. Die letzte Gelegenheit für 96 zur Entscheidung bietet sich dann Jannick Hempowicz. Dessen Abschluß aus halblinker Position geht jedoch knapp am Pfosten vorbei.
Neben dem Erreichen des Viertelfinals war auch die Nominierung von Marius Kansy ein positiver Aspekt des Pokalwochenendes. Bei einem Trainingsunfall vor Saisonbeginn schwer an der Hand verletzt, steht 96 nun ein weiterer Torwart wieder voll zur Verfügung.
VfL Halle 96: Richter - Karau, Sund (60. Markow), Huth, Weber - Stein, Bäcker, Cramer, Hempowicz, Heidel - Ströhl (60. Lehmann)
Tore: 0:1 Cramer (36.), 0:2 Heidel (55.), 1:2 Küllmei (73.)
Zuschauer: 166
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