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VfL Halle 96- SC Borea Dresden 4:1 (2:0) zur Spielstatistik
Nach Abpfiff des Spiels war man sich auf Seiten der Hallenser einig, dass sich das Risiko gelohnt hat eine Spielabsage zu unterlassen. Nicht nur das pünktlich zum Spielbeginn sich sogar ab und an die Sonne zeigte, nein, auf dem durch tagelange Regenfälle extrem nassen und tiefen Platz entwickelte sich ein richtig gutes Oberligaspiel. Dabei zeigte sich mit zunehmender Spieldauer, dass die von Chefcoach Torsten Weber auch diesmal wieder bevorzugte ‘‘kontrollierte Offensive‘‘ nicht nur erfolgreich ist, sondern auch optisch zu gefallen weiss. Gegen eine spielstarke Borea- Mannschaft, welche dem Gastgeber lange Zeit alles ab verlangte, war es jedenfalls wieder der richtige Griff in die Taktikkiste. Dabei sah es, vor allem im zweiten Spielabschnitt, richtig gut aus, wie aus dem Abwehrverbund um Kapitän Christian Sund immer wieder schnell die Spieleröffnung nach vorn praktiziert wurde und hier vor allem Stefan Maruhn als Pendler zwischen den Strafräumen, kaum einen Grashalm aus ließ. Auch wieder voll auf Höhe der Situation, Rene Hartleib im Tor der 96-er. Das erste Tor für die Blau- Roten dann durch Foulstrafstoss, welchen Nico Stein unhaltbar für Dresdens Dersewski verwandeln konnte ( 32. ). Vorrausgegangen eine Vorarbeit durch Stephan Karau und To-
bias Cramer. Hier spielte ersterer den späteren zweifachen Torschützen präzise im 16- er der Sachsen an und Keeper Dersewski holte den flinken Stürmer der Hallenser von den Beinen, so das Spielleiter Wartmann keine Wahl bei der Entscheidung blieb. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs spielt Jannick Hempowicz Tobias Cramer an, dieser legt quer und Stefan Mahrung hat keine Mühe das Spielgrät aus Nahdistanz über die Torlinie zu befördern ( 45+1 ).
In der zweiten Halbzeit vermochte 96 die spielerischen Momente noch etwas besser zur Geltung zu bringen und neben Chancen, die Beste wohl für Stephan Karau, welcher sauber angespielt mit Ball am Fuß Richtung Gästetor marschiert, den entgegen kommenden Torwart der Dresdner überlupft, aber der Ball leider sein Ziel knapp verfehlt (64.). 11 Minuten später dann aber doch die Vorentscheidung durch Tobias Cramer. Der früh für den angeschlagenen Georg Ströhl eingewechselte Stürmer überwand nach einem Zuspiel durch Jannick Hempowicz von der linken Aussenbahn den Borea- Torwart zum dritten mal. Aber auch danach steckte die Mannschaft von Trainer Thomas Baron nicht auf. Es gab noch einige Situationen, in welchen sich Rene Hartleib aus zu zeichnen verstand und so Ärgeres verhindern konnte. Beim einzigsten Torerfolg der Gäste, war dann aber auch er machtlos als ein scharf ausgeführter Distanzschuss durch Scholze seinen Weg in das Tor des VfL fand (85.). Den Schlusspunkt setzte Tobias Cramer, welchem die Ausführung besser gelang als zuvor Stephan Karau (86.). Nach diesem neuerlichen Erfolg hat der Aufsteiger nunmehr bereits 11 Punkte Vorsprung auf Tabellenplatz 14, welcher am Saisonende Relegation bedeutet. Nebenbei ist man die erfolgreichste Heimmannschaft der Liga ( 4 Siege, 1 Remis ) und kann nun eigentlich selbstbewusst am kommenden Sonntag zum Spitzenspiel nach Markranstedt reisen- zu RBL. Erwähnenswert abseits des Rasens: Bei der Pressekonferenz konnten die 96-er eine beträchtliche Geldspende ihres Fanclubs ‘‘Jongens aus’m Tal‘‘ Wuppertal für den Nachwuchs der Blau- Roten in Empfang nehmen. Dafür auch an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank !
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