Nächstes Spiel

So, 01. Aug 2010 14:00 Uhr
Landespokal Sachsen-Anhalt 2010/11
BW Brachstedt
BW Brachstedt
: VfL Halle 96
VfL Halle 96
Saisonstatistik

Tabelle

NOFV-Oberliga Süd 2009/2010
  Heim  GesamtAuswärts
  DP
RB Leipzig3742
FC Carl-Zeiss Jena II1331
VfB Auerbach1629
Germania Halberstadt1126
FC Erzgebirge Aue II1024
FSV Budissa Bautzen324
FC Sachsen Leipzig923
Dynamo Dresden II623
FC Rot-Weiß Erfurt II021
10 FSV Zwickau620
11 VfL Halle 96520
12 1.FC Lok Leipzig019
13 SC Borea Dresden-912
14 VfB Pößneck-189
15 1.FC Gera 03-156
16 SV SCHOTT Jena-276
  DP
RB Leipzig5780
FSV Budissa Bautzen2158
FC Carl-Zeiss Jena II1953
VfB Auerbach1953
Dynamo Dresden II1650
FC Sachsen Leipzig1348
FC Rot-Weiß Erfurt II-143
FC Erzgebirge Aue II940
FSV Zwickau539
10 Germania Halberstadt139
11 VfL Halle 96236
12 1.FC Lok Leipzig-1233
13 SC Borea Dresden-2128
14 1.FC Gera 03-2925
15 VfB Pößneck-4618
16 SV SCHOTT Jena-5315
  DP
RB Leipzig2038
FSV Budissa Bautzen1834
Dynamo Dresden II1027
FC Sachsen Leipzig425
VfB Auerbach324
FC Carl-Zeiss Jena II622
FC Rot-Weiß Erfurt II-122
FSV Zwickau-119
1.FC Gera 03-1419
10 FC Erzgebirge Aue II-116
11 VfL Halle 96-316
12 SC Borea Dresden-1216
13 1.FC Lok Leipzig-1214
14 Germania Halberstadt-1013
15 SV SCHOTT Jena-269
16 VfB Pößneck-289

Oberliga-Spieltag

29.
Spieltag
30.
Spieltag
GERA - HBS 2:2
ZWICK - CZJ2 5:4
BOREA - FCSAC 0:1
RBL - RWE2 4:1
BUDIS - AUE2 1:3
SGD2 - PÖßN 1:1
LOK - VfL 2:3
SVSJ - AUERB 0:2
AUERB - GERA 4:0
VfL - SVSJ 1:1
PÖßN - LOK 2:0
AUE2 - SGD2 0:0
RWE2 - BUDIS 2:1
CZJ2 - BOREA 1:1
HBS - ZWICK 3:1
FCSAC - RBL 2:1

2.Mannschaft

Eine neue Taktik bringt dem VfL neue Souveränität PDF Drucken E-Mail
Der Aufsteiger schlägt die Reserve von Drittligist FC Rot-Weiß Erfurt
Georg Stroehl (links)
Der bärenstarke Georg Stroehl (links) lässt sich nach seinem Tor zum 2:0 von Teamgefährte Jannick Hempowicz feiern. (FOTO: ANDREAS LÖFFLER)
HALLE/MZ. Einige Zuschauer, die am Sonntag eine Viertelstunde später ins Stadion am Zoo kamen, wunderten sich über die gute Stimmung auf der Tribüne. Und das, obwohl die Anzeigetafel ein 0:0 auswies. Die aber zeigte sich nicht auf der Höhe der Zeit. Denn in jener Phase der Oberliga-Begegnung zwischen dem VfL Halle 96 und dem FC Rot-Weiß Erfurt führte der Gastgeber bereits 2:0. Dass die Anzeige sich später auch weigerte, das Endresultat von 4:1 zu bezeugen, lag an einem technischen Defekt. Das gute Teil hat schlichtweg ausgedient. Beim nächsten Heimspiel gegen Jenas Zweite soll das neue Gerät eingeweiht werden.
Spieler und Trainer des VfL 96 störte die technische Panne nicht. Bei ihnen auf dem Platz war schließlich fast alles rund gelaufen. Mit einer souveränen Leistung zwang die Mannschaft von Trainer Torsten Weber die Klub-Reserve aus der Blumenstadt in die Knie und blieb damit zu Hause ungeschlagen. "Wir hatten dem Gegner die Leidenschaft voraus. Und wir haben heute kein Larifari gespielt, sondern richtig guten Fußball", sagte Weber. Dessen Truppe fasst in der Oberliga zunehmend Fuß.
Webers Taktik, mit Georg Stroehl als einziger echter Spitze sowie Stefan Maruhn und Sebastian Heidel als Doppel-Zehn zu spielen, ging auf. Die beiden etwas zurückgezogenen Angreifer störten früh den Erfurter Aufbau und leiteten selbst gefährliche Aktionen ein. In der neunten Minute klatschte Gäste-Torwart Jonas Heidrich Maruhns Schuss nach vorn ab, so dass Jannick Hempowicz einschießen konnte (1:0 / 9.). Vier Minuten später setzte Stroehl, erneut in Topform, zu einem unwiderstehlichen Solo von der Mittellinie durch die gesamte Rot-Weiß-Abwehr zum 2:0 an. Danach scheiterten auf Erfurter Seite der Ex-HFCer Christian Beck (23.) an fehlender Präzision und Christoph Göbel (24.) am 90 Minuten stark haltenden VfL-Torwart Rene Hartleib.
Die 96er nutzten nach der Pause erneut das Überraschungsmoment: Wieder zog Stroehl auf und davon. Erst im Strafraum wurde er von Matthias Rahn gestellt - auf Kosten eines Elfmeters. Den vollstreckte Mittelfeld-Regisseur Nico Stein sicher (3:0 / 53.). "Wir haben heute die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht", meinte VfL-Kapitän Christian Sund. Auf seine Abwehrkollegen Tobias Weber, Stefan Karau und Robin Huth war Verlass. Vor allem Huth kaufte den Thüringer Stürmern wiederholt den Schneid ab.
Diszipliniert kontrollierte der VfL 96 den Gegner, selbst wenn der Feldvorteile hatte. Nach einer Hartleib-Parade (57.) ließen Hempowicz und Stroehl (70.) weitere Chancen aus. Rot-Weiß betrachtete dies als Einladung. Nach einem doppelten Pfostentreffer nutzte Karl Grohs die Verwirrung in der 96-Deckung zum Ehrentor (79.). Doch drei Minuten vor Schluss machte Tobias Cramer, kurz zuvor eingewechselt, mit einem Sonntagsschuss in den linken Torwinkel (4:1) alles klar.
Mit nachdenklichem Gesicht verließ Dirk Heyne, der Trainer des FC Sachsen Leipzig, die VfL-Heimstatt. Seine Mannschaft empfängt die 96er am kommenden Sonnabend im Kunze-Sportpark. "Da erwartet uns mit Sicherheit ein sehr körperbetontes Spiel", sagte Torsten Weber. "Aber wir nehmen das Selbstbewusstsein unseres Sieges über Erfurt mit und werden uns entsprechend wehren." Der VfL steht nun auf Rang zwölf.

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