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FC Erzgebirge Aue II - VfL Halle 96 2:1 (2:1) zur Spielstatistik
Zu recht sahen sich die Blau- Roten gegen die Fohlenelf der ''Veilchen'' um den Lohn ihrer Bemühungen gebracht. Dabei begann das Oberligaspiel auf der Anlage des SV Beierfeld so richtig nach den Vorstellungen der 96-er. Bereits frühzeitig brachte Stefan Maruhn nach Vorarbeit Georg Ströhl, den Aufsteiger aus Halles Norden mit 0:1 in Front (9.). Die mit der erfolgreichen Taktik aus dem Spiel gegen Pößneck agierenden Hallenser konnten danach das Spiel aus verdichteten Räumen agierend weitgehend offen gestalten und gestatteten den Gastgebern kaum Chancen zum Torerfolg. Nach einer von rechts in den 16-er der Blau- Roten geschlagenen Flanke, unterlief zentral jedoch ein Abstimmungsfehler. Diesen konnte Albustin per Kopf, unhaltbar für Rene Hartleib, zum Ausgleich nutzen (22.). Ab diesem Zeitpunkt dominierte das vom Auer Rekordspieler Holger Erler trainierte Team die Begegnung leicht. In Zählbares konnte diese optische Überlegenheit vorerst allerdings nicht umgesetzt werden. Dann kamen die ''Jungveilchen'' wieder zu neiner hohen Eingabe. Stefan Karau klärt vorerst per Kopf, jedoch genau auf die Füße des völlig allein gelassenen Gambo. Dessen Direktschuss aus knapp 22 Metern Torentfernung schägt im langen unteren Toreck ein, wiederum Rene Hartleib keine Abwehrchance lasend (37.).
Mit diesem Rückstand vor der Brust sah mann mit Beginn des zweiten Spielabschnitts eine VfL-Mannschaft, welche den Kontrahenten nun völlig in dessen Spielfeldhälfte band und somit auch zu eigenen Gelegenheiten zum Torerfolg kam. Das erste Signal dieser Rubrik setzte Patrick Selle, dessen Kopfball jedoch noch kein Problem für Aue- Keeper Flauder darstellt (59.). Stefan Maruhn scheitert nach Eckstoss per Kopf am Quergestänge (60.), Kapitän Christian Sund verzieht aus der Drehung knapp (80.), dann Stefan Maruhn wieder per Kopf, Flauder fischt den Ball aus dem oberen Toreck (85.) und noch einmal ''Ruhne'' per Kopf in Richtung kurzes, unteres Toreck, wieder ist Flauder mit einer Klasseparade zur Stelle (87.). Den Schlusspunkt setzt Nico Stein mit einem Distanzschuss, der halbhoch gespielte Ball streicht denkbar knapp am Pfosten vorbei (90.). Deutlicher zwei Szenen, welche bei den Hallensern zu berechtigten Protesten führten. Erst holt der ex- D...munder Gambo Sebastian Heidel auf Höhe Mittellinie der Art rüde von den Beinen, dass der Mittelfeldspieler den Platz verletzt verlassen muss. Kurz vor Spielende wird Georg Ströhl im Strafraum der Gastgeber von den Beinen geholt, allein Schiedsrichter Lämmchen zeigt sich auch in dieser Szene gegenüber Aue lammfromm (90+1), so wie in der ersten (un-) strittigen Aktion, wo nicht einmal auf Freistoss entschieden wurde.
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