Spielberichte
Zweites Remis im zweiten Spiel und die Sache mit der Chancenverwertung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Andreas Jahnecke   
Sonntag, 22. August 2010

gr-aue.gifVfL Halle 96- FC Erzgebirge Aue II  1:1 (0:1)
Das Positive vorweg. Den Vergleich beider Teams im „HWG- Stadion am Zoo“ sahen diesmal immerhin 60 Augenzeugen mehr, als zur Rückrundenbegegnung 2009/ 2010 . Und die insgesamt trotzdem nur 165 Zahlenden sahen einen VfL, welchem es schon sichtbar besser gelang das neue, offensivere Spielsystem vorzutragen. Nicht fehlerfrei, aber trotzdem augenfällig attraktiver als in der Vorsaison. Die erste Chance für 96 bereits in der 11. Minute. Eine weite Flanke durch Patrick Selle befördert Stefan Maruhn per Kopf in Richtung oberes, kurzes Toreck,jedoch genau in die Arme von Aue- Keeper Arnold. Wenig später ein feines Zuspiel von Martin Wehlert auf Selle, dessen Abspielversuch aber auch zur Beute von Arnold wird (18.). Die bis auf Weiteres beste Gelegenheit bietet sich dann Jannick Hempowicz. Ein Distanzschuß durch Stephan Neigenfink endet am Torkreuz und den abprallenden Ball versucht Hempowicz schulbuchmäßig per Kopf zu drücken, trifft dabei aber das Knie von Arnold (34.). Faktisch im Gegenzug die Führung der Erzgebirgler. Ungehindert kann Weihrauch mittels Diagonalpass im 16-er der Hallenser angespielt werden und verwandelt überlegt aus etwa 11 Meter Torentfernung in das lange untere Toreck (36.). Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit wird Selle durch Aue- Hüter Arnold im Strafraum zu Fall gebracht und Spielleiter Torsten Jauch aus dem thüringischen Benshausen zeigt sofort auf den Punkt. Nico Stein tritt zur Ausführung des Strafstoßes an und scheitert an Arnold, welcher den halbhoch gespielten Ball am aus seiner Sicht rechten Pfosten, abwehren kann (51.). Der eingewechselte Georg Ströhl verfehlt mit einem Schuß aus spitzem Winkel, wenig später den Ausgleich denkbar knapp (55.). Besser machte es Selle etwa 10 Minuten später. Einen von der linken Außenbahn gespielten Flugball nimmt der Torschütze im Strafraum volley und sichert mit dieser Aktion seiner Mannschaft das mehr als verdiente Remis (65.). Das es wenigsten noch zu einem Punktgewinn reichte, war auch Verdienst von Rene Hartleib. Erst wehrte der VfL- Kister einen Kopfball aus Nahdistanz in großem Stil ab, um dann auch noch den Nachschuß eines FCE- Akteurs zu entschärfen (80.). Sein Debut im Blau- Roten Dress gab auch der an den halleschen Zoo gewechselte David Reich, während Sascha Rode damit zumindest bis kommenden Sonntag ( bei Dynamo Dresden II) warten muß.

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Engagierter VfL sucht noch nach der Feinjustierung, Punkteteilung zum Auftakt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Andreas Jahnecke   
Montag, 09. August 2010

gr-luckenwalde.gifVfL Halle 96- FSV 63 Luckenwalde  1:1 (1:0)
Die 285 ( zahlenden ) Zuschauer im ‘‘HWG- Stadion am Zoo‘‘ bereuten ihr Kommen nicht. Beide Mannschaften nahmen ohne großes Abtasten das Auftaktspiel zur Saison 2010/ 2011 in Angriff. Bereits nach 2 Minuten endete der erste Eckstoß der Gäste aus dem Brandenburgischen am Quergestänge des von Rene Hartleib gehüteten VfL- Tores. Im weiteren Spielverlauf konnte Luckenwalde zwar spielerisch überzeugen, ohne jedoch zu den ganz zwingenden Einschußmöglichkeiten zu gelangen. Was dennoch über die quirligen Außenspieler der Gastmannschaft in das Zentrum des 16- ers der Gastgeber gespielt werden konnte, wurde meist zur sicheren Beute von Hartleib, oder den Innenversteidigern Kapitän Christian Sund und Tobias Weber. Die erste Gelegenheit zum Torerfolg für die Blau- Roten ergab sich für Heimkehrer Stephan Neigenfink ( vom FC Sachsen Leipzig ), welcher aus halblinker Position an FSV- Keeper Petereit scheitert ( 3. ). Wiederum ist es Neigenfink, welcher einen Freistoß aus gut 20 Metern Torentfernung scharf auf das Tor, jedoch auch direkt auf den Körper des Torwarts spielt, so das dieser wenig Mühe hat das Spielgerät sicher auf zu nehmen ( 20. ). Im Gegenzug schließt Neumann aus gut 30 Metern ab, verfehlt mit seinem Gewaltschuß jedoch einigermaßen deutlich das Tor der 96- er ( 21. ). Mit einem Freistoß, 20 Meter, Mittelstürmerposition, stellt Nachtigall Hartleib auf die Probe, wobei Letzterer das bessere Ende für sich hat ( 25. ). Nico Stein bietet sich dann die Gelegenheit zum Torschuß ebenfalls durch einen Freistoß. Diesen führt Halles Spielmacher aus halblinker Position aus etwa 25 Metern direkt aus und Petereit wird richtig gefordert, kann jedoch auf Kosten eines Eckstoßes klären ( 30. ). Der FSV hat dann durch Dowall die nächste Gelegenheit. Zum Glück für die Gastgeber setzt dieser jedoch seinen Schußversuch am 96- Tor vorbei ( 36. ). Nur wenig später wird Neigenfink auf der linken Außenbahn angespielt, zieht in den Strafraum und spielt den Ball scharf und flach auf den ‘‘langen‘‘ Pfosten, wo der lauernde Patrick Selle keine Mühe hat das Spielgerät aus Nahdistanz zur umjubelten Führung im Tor unterzubringen ( 38. ). Schrecksekunde für 96 dann kurz vor der Pause, als Lindner aus knapp 6 Meter am Tor der Nordhallenser vorbei schießt ( 45. ).

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VfL trotz kurzer Stolpereinlage in nächster Runde PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Andreas Jahnecke   
Montag, 02. August 2010

Landespokal 1. Runde

brachstedt.gifSG Blau- Weiss Brachstedt- VfL Halle 96 2:4 (0:3)
Beide Vereine standen sich im Landespokalspiel zum ersten mal in einem Pflichtspiel gegenüber. Die jeweils große Unbekannte war man jedoch durch regelmäßige Aufeinandertreffen in Saisonvorbereitungsspielen nicht. In diesen war auch wesentlich mehr ‘‘Feuer‘‘, als in den absolvierten 90 Pokalminuten vor geschätzten 150 Augenzeugen. Hierdurch war der Oberligist in die komfortable Lage versetzt, dass Spiel weitgehend unaufwändig zu gestalten und vor allem im ersten Spielabschnitt auch locker zu dominieren. Ausdruck dessen eine deutliche Pausenführung von 0:3 durch Treffer von Vladimir Penev ( 17. ), auf Zuspiel Martin Wehlert, Stefan Maruhn ( 29. ), nach Vorbereitung Penev und Nico Stein per verwandelten Foulstrafstoß ( 45. ). Die Fronten schienen also vorzeitig geklärt und so plätscherte die Partie in der zweiten Halbzeit vor sich hin. Der Gastgeber setzte dann jedoch innerhalb von 5 Minuten nach Standards, Freistoß, Eckstoß, mit eigenen Toren zum 1:3 ( 63., Punde ) und 2:3 ( 68., Riemann ) noch einmal zwei deutliche Wecksignale. Mit etwas Glück hätten die Blau- Weissen sogar noch zum zwischenzeitlichen Ausgleich kommen können. Den Distanzschuß eines Brachstedters konnte Marius Kansy erst im zweiten Versuch gegen einen nachsetzenden Akteur des Landesligisten sichern ( 75. ). Fast im Gegenzug dann die Entscheidung durch den zum zweiten Spielabschnitt eingewechselten Steve Braun, welcher das finale Zuspiel durch Patrick Selle über den am Boden liegenden SG- Keeper Brose zum Endstand 2:4 verwandelte ( 77. ). In einem allgemein fairen Spiel fielen die überzogenen Zweikampfaktionen der Brachstedter Brose ( Nachtreten gegen Selle ) und Zimmermann, hier mußte Robin Huth mit Oberschenkelverletzung das Spiel beenden, allerdings negativ aus dem Rahmen.
Aufgrund noch nicht vorliegender Spielerpässe musste VfL- Coach Torsten Weber gezwungenermaßen auf Georg Ströhl, Stephan Neigenfink, Sören Barabasch, Benito Baez- Ayala verzichten.

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Spiel, Party, Ende, Party - Unentschieden war Nebensache PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Andreas Jahnecke   
Montag, 31. Mai 2010

gr-schottjena.gifVfL Halle 96- SV SCHOTT Jena  1:1 (1:0)  zur Spielstatistik
Wer zum letzten Heimspiel der Saison das ‘‘HWG- Stadion am Zoo‘‘ mit der Erinnerung des 6:1 aus dem Hinspiel betrat und gegen den Tabellenletzten ein gleiches Schauspiel erwartete, der verlies die Spielstätte der 96-er am Ende gesenkten Hauptes. Das Meiste spielte sich an diesem sonnigen Samstag sowieso mehr im Umfeld der Mannschaft ab, als auf dem Feld. So gab es zum Saisonende mit der Vermarktung des Spiels durch 96- Partner Versatel-Telekabel doch noch eine Premiere, den Verabschiedungen von Markus Bäcker und Sebastian Heidel folgte die Bekanntgabe der Vertragsverlängerung durch Trainer Torsten Weber auf dem Fuß und dann bat der im Spielverlauf oft überfordert wirkende- warum eigentlich? Spielleiter Albert zum letzten Tanz auf sattem Grün in Halles Norden. Und die Weiß- Rot gewandeten ‘‘Glaswerker‘‘ übernahmen gleich mal das Kommando. Ein Distanzschuß endet am Querbalken des VfL- Tores ( 2. ) und dann rettet Robin Huth auf der Torlinie ( 3. ). Ein Absteiger sieht anders aus. Dann, fast wie aus dem Nichts, die frühe Führung für 96. Tobias Cramer spielt den Ball diagonal in den 16-er auf Stefan Maruhn, der sieht den besser postierten Jannick Hempowicz welcher keine Mühe hat den Ball im fast verlassenen Gästetor unterzubringen ( 14. ).  Auch nach dieser Szene wirkte der Gast weiter überlegen und frischer. Nach Eckstoß landet ein Schußversuch genau in den Armen von Rene Hartleib ( 24. ), ein Schuß aus gut 20 Metern Torentfernung verfehlt sein Ziel nur knapp ( 26. ), dann landet das Spielgerät aus etwa 12 Metern, Mittelstürmerposition gespielt, wieder genau in den fangbereiten Armen Hartleibs ( 32. ) und dann rettet Halles Kister mit Faustabwehr ( 34. ).

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Reise in die Vergangenheit führt zum Erfolg für die Gegenwart PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Andreas Jahnecke   
Montag, 24. Mai 2010

gr-lokleipzig.gif1.FC Lokomotive Leipzig- VfL Halle 96    2:3 (1:1)
Das Ambiente im altehrwürdigen ''Bruno Plache- Stadion'' gestattete eine gedankliche Zeitreise in erfolgreichere Zeiten des 1.FCL .So wurden in der Spielstätte der Blau- Gelben im Jahr 1983 Girondins Bordeaux um ihren einstigen Weltklasselibero Marius Tresor ( 4:0 ) und Werder Bremen mit Uwe Reinders ( 1:0 ) mit Niederlagen im Europapokal auf die Heimreise geschickt. Selbiges hatten die Nachfolger der Müller, Baum, Liebers oder Kühn,sicher auch im letzten Heimspiel der Oberligasaison 2009/ 2010 mit Aufsteiger VfL Halle 96 vor. Zumal die Blau- Roten vom Halleschen Zoo mit der ''Empfehlung'' von 12 sieglosen Spiele in Folge die Reise gen Leipzig angetreten hatten. Entsprechend druckvoll dampfte die Lok mit Spielbeginn in Richtung VfL- Tor, mit anfänglichen Gelegenheiten im 7- Minutentakt. Einem Pfostentreffer folgte im Nachschuß ein knappes Verfehlen der Tores ( 5. ), einen Fraunholz Schuß aus 16 Metern entschärfte Rene Hartleib zur Ecke und dann war es Engler, welcher nach Solo das Ziel verfehlte ( 12. ). Mit den ersten erfolgversprechenden Offensivhandlungen der Nordhallenser dann promt das 0:1 ( 19. ). Einen abgeblockten Schuß von Georg Ströhl nimmt Nico Stein auf Höhe Strafraum an, zieht ab und trifft zur Freude von 50 mitgereisten Fans der Hallenser um Geburtstagskind Bengaloo. Wenige Minuten später scheitert Georg Ströhl nach feiner Einzelleistung nur knapp, als der Ball kurz vor Überschreiten der Torlinie zur Ecke abgewehrt werden kann ( 25. ). Nach einem zu zögerlichen Agieren der 96- er dringt Haufe über die linke Außenbahn in den 16- er der Blau- Roten ein, seine scharfe flache Eingabe, nutzt Fraunholz aus Nahdistanz zum Ausgleich für die Gastgeber ( 29. ). Mit einem Remis ging es dann in die Pause.

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