NOFV-Oberliga Süd 2009/2010
Spielbericht - 2 Spieltag

Sonntag, 16. August 2009 - 14:00 Uhr
VfB Auerbach VfL Halle 96

VfB Auerbach

VfL Halle 96


3


1


Zuschauer: 400 Schiedsrichter: Marko Wartmann


Startaufstellung
Ein- / Auswechslungen
46' ausgewechselt Sinkevich, Artur (Mittelfeld)
eingewechselt Braun, Steve (Mittelfeld)
ausgewechselt Markow, Ivan (Mittelfeld)
eingewechselt Maruhn, Stefan (Sturm)
81' ausgewechselt Karau, Stefan (Mittelfeld)
eingewechselt Hempowicz, Jannick (Abwehr)

Ereignisse

TorTor

    • Sebastian Heidel 87'

    Gelbe KarteGelbe Karte

      • Christian Sund

      Zusammenfassung
      Auerbach: Berger - Otte, Gorschinek, Schuster - Düring, Bley, Stiefel (73. Vogel), M.Weigl - Wemme, Persigehl (63. Dressel), Schuch (78. J.Weigl)

      Tore: 1:0, 2:0 Schuch (42., 52. Min), 3:0 Dressel (82.), 3:1 Heidel (87.)

      Lehrgeld zahlte Blau- Rot im schmucken ’’VfB- Stadion’’ zu Auerbach. Gegen einen nicht überzeugenden Gastgeber und Tabellenzweiten der Vorsaison scheiterten die Hallenser an mangelnder Abgebrühtheit vor dem Tor und eigener Fehler, vor allem im Spielaufbau. Das letzteres in der nun höheren Liga zumeist umgehend bestraft wird, dass legte der Gastgeber schonungslos offen. Dabei kann dem Aufsteiger Einsatzbereitschaft und vor allem in der ersten Halbzeit vorhandenes Spielverständnis nicht abgesprochen werden.

      Was jedoch auch auf fiel waren zu viele Ungenauigkeiten im Spiel nach vorn und in entscheidenden Situationen eine noch mangelnde Handlungsschnelligkeit. Dabei begann das Spiel vor 400 Zuschauern mit einem VfL welchem man anmerkte und auch an sah, zumindest einen Punkt aus dem Vogtland mit an den heimischen Zoo nehmen zu wollen. In der Anfangsphase scheiterten Georg Ströhl mit einer Direktabnahme ( 4. ) und Iwan Markov mit einem direkt getretenen Freistoss aus knapp 18 Metern Torentfernung, als beide Schussversuche knapp über den Querbalken des Auerbacher Tores strichen. Der Gastgeber kam dagegen kaum zu konstruktiven Offensivhandlungen in Richtung VfL- Tor, welches diesmal von Rene Hartleib gehütet wurde und der Mann mit dem Markenzeichen Piratentuch machte seine Sache über den gesamten Spielzeitraum betrachtet ordentlich. Als sich alle Beteiligten bereits auf ein torloses Remis zur Pause eingestellt hatten, bekam der auf rechts außen völlig allein gelassene Schuch den Ball zu gespielt, zog mit selbigem am Fuß in Richtung Gästetor und versenkte das Spielgerät am herauslaufenden Rene Hartleib vorbei aus knapp 25 Metern im verwaisten Tor der Blau- Roten ( 42. ). Mit Beginn des zweiten Spielabschnitts setzte Chef-trainer Torsten Weber mit der Herausnahme von Artur Sinkevitch und Iwan Markov sowie der Einwechslung von den Offensivkräften Steve Braun und Stefan Maruhn, nun völlig auf die Offensivkarte.
      Diese taktische Maßnahme wurde jedoch bereits in der 52. Spielminute nach einer Fehlerkette über den Haufen geworfen. Wiederum war es Schuch für den Gastgeber, welcher rechts im 16- er des VfL angespielt wurde und das Spielgerät völlig ungestört unhaltbar im oberen Torwinkel platzieren konnte. Nach diesem neuerlichen Rückschlag zu einem psychologisch denkbar ungünstigen Zeitpunkt gaben sich die 96-er jedoch nicht auf und kamen im weiteren Spielverlauf noch zu guten Torgelegenheiten, zu einem Treffer in dieser Phase des Spiels sollte es aber nicht reichen. Nach Zuspiel von Stephan Karau schließt Tobias Cramer direkt aus 16 Metern ab, knapp über den Querbalken ( 58. ), Schuß Georg Ströhl, Ball wird auf der Torlinie geklärt und aus der Gefahrenzon geschlagen(65.) aus halb rechter Position lupft Georg Ströhl am ’’langen’’ Pfosten vorbei ( 68. ) und nach Ablage von Stefan Maruhn scheitert wiederum Georg Ströhl, diesmal an VfB- Keeper Berger ( 79. ).
      Weitere 3 Minuten später dann die Spielentscheidung. Nach einem halbhoch ausgeführten Eckstoss kommt der eingewechselte Dressel auf Höhe Strafraumgrenze in Mittelstürmerposition in Ballbesitz und kann unhaltbar für Rene Hartleib vollenden ( 82. ). Kurz danach war wiederum Georg Ströhl mit einer Gelegenheit zum Torerfolg an der Reihe, verzog aber aus 16 Metern Torentfernung knapp ( 84.). Weitere 3 Minuten später wird Sebastian Heidel mustergültig von Tobias Cramer angespielt und kann mit überlegtem Abschluss das Resultat für den Aufsteiger zumindest etwas freundlicher gestalten.