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FC Sachsen Leipzig: Weiß - Werner, Felke (32. Scholze), Köckeritz, Gerber - Kittler, Heinze, Schmidt, Seifert (58. Dennhardt) - Gröbel (83. Heyse), Lee Gandaa
Tore: Fehlanzeige
Im altehrwürdigen ‘‘Alfred Kunze- Sportpark‘‘ sahen die offiziell 1212 Zuschauer, darunter 30 Fans in Blau- Rot, einen von Beginn an engagiert auf Sieg spielenden Gastgeber. Dessen optische Dominanz wurde jedoch immer wieder durch eine diszipliniert agierende VfL- Mannschaft zum Muster ohne Wert degradiert. Was an wenigen Chancen im ersten Spielabschnitt dennoch in Richtung Tor der Blau- Roten kam, wurde zur sicheren Beute, des auch in diesem Spiel wieder überzeugenden Rene Hartleib im Tor der 96-er. Diese kamen ihrerseits und das im gesamten Spielverlauf, nur zu sporadischen Aktionen in Richtung Tor des FCS, so das Sachsen- Keeper Weiß alles in allem fast zur Beschäftigungslosigkeit verurteilt war.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit erhöhte der Gastgeber die Schlagzahl. An der Effektivität dieser Bemühungen änderte sich jedoch vorerst nichts. Zu plan- und ideenlos, die immer von den Außenpositionen hoch in den 16- er der Hallenser geschlagenen Bälle, welche so immer wieder zur leichten Beute des Blau- Roten Abwehrbollwerks wurden. Als Turm in der Schlacht erwies sich hier vor allem Tobias Weber, welcher mit sicherem Stellungs- und Kopfballspiel zu überzeugen vermochte. In den letzten 14 Spielminuten, inklusive Nachspielzeit, setzte der FCS nun alles auf eine Karte, baute mit alten ‘‘Chemie- Tugenden‘‘ erheblichen
Druck auf 96 auf und kam in dieser Spielphase auch zu seinen besten Torgelegenheiten. In einer Mischung aus Pech, Unvermögen, konzentrierter Hallescher Gegenwehr und einem noch mehrfach glänzend reagierenden Rene Hartleib, konnten diese zum Glück für den Aufsteiger nicht genutzt werden. Sachsen- Trainer Dirk Heine sprach dann auch völlig zu Recht davon, ‘‘das unsere Stürmer endlich einmal das Tor treffen müssen und bei den klaren Spielund Chancenanteilen der Punktgewinn für 96 äußerst glücklich gewesen ist.‘‘ Dem widersprach Torsten Weber nicht.‘‘Meine Mannschaft hat die Vorgabe zu Null zu spielen offen-
sichtlich zu wörtlich genommen. Offensiv fanden wir heute nur sporadisch statt. Deshalb können wir mit dem Punktgewinn gut leben, dieser belohnte aber das wieder hohe Engagement meiner Mannschaft.‘‘
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