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Eigene Fehler führen zu vermeidbarer Niederlage und lassen Gastgeber jubeln |
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In Unterzahl und mit "Stürmer" - Torwart zum Sieg |
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Spielberichte Landesklasse
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Geschrieben von Siegward Schloesser
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Sonntag, 16. August 2009 |
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VfL Halle 96 II - ESG Halle 3:2 (2:2)
Das 1.Heimspiel der 2.Mannschaft des VfL Halle unter dem neuen Trainer Alexander Janke begann recht stürmisch. Bereits in der 7.Min. konnte die ESG mit einem Steilpass die Vfl-Abwehr überwinden. Stürmer Steffen Richter umspielte anschließend auch noch Torwart Kansy und schoß zum frühen 1:0 ein. Danach konnte der Vfl läuferisch und spielerisch zulegen und kam nach einem Eckball durch Torsten Lehmann und dem anschließenden Kopfball durch Patrick Selle zum 1:1 Ausgleich (26.Min). Durch eine weitere Unaufmerksamkeit der Vfl-Abwehr lief in der 34.Min. ESG-Stürmer Sparenberg allein auf Torwart Kansy zu. Dieser konnte nur noch durch Handspiel außerhalb des Strafraumes das nächste Gegentor verhindern. Auf Grund der folgenden roten Karte musste sich Vfl-Stürmer Sven Döring die Torwarthandschuhe anziehen. In der 43.Min. war er allerdings machtlos als Sparenberg einen berechtigten 11-Meter zum 1:2 verwandelte. Fast im Gegenzug (45Min.) konnte Torsten Lehmann nach einem Foul an Patrick Selle ebenfalls per 11-Meter zum 2:2 ausgleichen.
In der 2.Halbzeit konnte die in Unterzahl spielende Mannschaft des Vfl läuferisch zulegen und spielte jetzt auch wesentlich konzentrierter. In der 65.Min. konnte Marciano Voufack die Vfl-er nach einem zu kurz abgewehrten Freistoß von Torsten Lehmann zum 3:2 in Führung schießen. Der Vfl ließ in der Folgezeit nur wenige Torchancen der ESG zu. Trotz einiger guter Konterchancen des Vfl (Pfostenschuss Voufak 78.Min) blieb es beim knappen aber verdienten Sieg.
VfL Halle 96 II:Kansy (34. Min Rote Karte), Barakat, Demandt, Ender, Theile, Reppe, Selle (58. Marschhausen), Lehmann, Engelhardt (58. Pfeifer), Voufack, Döring
ESG: Thielscher, Erler, Koska, Degenkolbe, Hoffmann, Dittmer (59. Grötzebauch), Seifert (46. Czerminski=, Fischer, Opl, Tiffert (59. Polembersky), Sparenberg
Tore: 0:1 Fischer (7.), 1:1 Selle (26.), 2:1 Sparenberg (43./Foulstr.), 2:2 Lehmann (45./Foulstr.), 3:2 Voufack
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Blau- Rot mit respektablen Auftritt- Neuzugänge sichern Punktgewinn |
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Spielberichte
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Geschrieben von Andreas Jahnecke
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Montag, 10. August 2009 |
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VfL Halle 96- 1.FC Gera 03 2:2 (0:1)
Die Spannung war hoch bei allen Beteiligten auf Hallenser Seite. Wie würden sich die Blau- Roten nach 8- jähriger Abstinenz in ihrem ersten Oberligaspiel präsentieren? Die vorweg genommene Antwort: respektabel gespielt, Herz gezeigt und dafür am Ende auch verdient mit einem Punkt gegen den 4. der vergangenen Saison belohnt worden. Dabei ging es für 96 nicht gerade gut los. Bereits nach 3 Minuten stimmte bei einem Eckstoss
für den Ostthüringischen Gast die Zuordnung in der zentralen Defensive des Aufsteigers nicht und der 03-er Scholze konnte das Spielgerät aus dem Gewühl heraus zum 0:1 über die Linie des von Daniel Richter gehüteten Tores befördern. Nach diesem frühen Rückstand arbeiteten sich die 96-er jedoch immer besser in das Spiel, ohne eine verständliche Nervosität gänzlich ablegen zu können. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass bis zum Pausenpfiff der teilweise überforderten Spielleiterin, nichts Zählbares für die Gastgeber zu registrieren gewesen ist und es also mit Rückstand in die Pause ging. Nach dieser gab es die erste nennenswerte Torchance erneut für den Gast, als Daniel Richter gegen den Geraer Neubert zur Stelle war ( 47. ). Wenige Minuten nach dieser Szene kollidierte Gästetorwart Wohlfeld beim Versuch eine Flanke von der rechten Aussenbahn aufzunehmen mit einem seiner Mitspieler, den missglückten Versuch der Ballaufnahme nutzte Steve Braun zu einem Heber in das verwaiste Tor, was auch gelang, doch zum Erstaunen der Hallenser durch Schiedsrichterin Daniela Schneider aus Limbach- Oberfrohna keine Anerkennung fand, da diese ein angebliches Foulspiel durch Tobias Cramer gesehen haben wollte. Von diesem neuerlichen Tiefschlag wenig beeindruckt übernahm 96 nun immer mehr die Initiative und wurde dafür auch belohnt. Nach einem Eckball war der vom FC CZ Jena an den Zoo gewechselte Sebastian Heidel per Kopf zur Stelle und erzielt so den viel umjubelten Ausgleich ( 64. ). Die Freude beim Aufsteiger und seinem Anhang währte jedoch nur knappe 5 Minuten Von 2 Blau- Roten nicht konsequent gestört, konnte 03- Spieler Schletzke ungehindert von der linken Außenbahn in den Strafraum eindringen, seinen Flachschuß auf das ’’lange’’ Toreck erwischte Daniel Richter gerade noch mit den Fingerspitzen war dann aber gegen Janke machtlos, welcher den Ball aus Nahdistanz ins Tor beförderte ( 69. ). Nach der erneuten Gästeführung vergingen wiederum 5 Minuten bis zum nächsten Höhepunkt. Nach einem Handspiel auf der Torlinie war für den 03- er Barich das Spiel vorzeitig beendet ( 73.) und für Tobias Cramer die Chance gegeben, per Strafstoss den Ausgleich umgehend wieder her zu stellen. Dem Schützen wichtiger Tore in der Vorsaison versagten dann aber doch die Nerven und Wohlfeld konnte den schwach geschossenen Strafstoss parieren. Nur eine Minute später fasste der sich kurz zuvor eingewechselte Stefan Maruhn ein Herz, zog von der Strafraumgrenze ab und nach einer leichten Zwischenberührung eines Geraer Abwehrspielers, fand der Ball seinen Weg zum letztlich umjubelten und verdienten Ausgleich in das Gästetor. In der anschließenden Pressekonferenz sprachen dann auch beide Trainer von einem gerechten Remis, wobei 96- Cheftrainer Torsten Weber vorallem die von seiner Mannschaft gezeigte Moral hervor hob. Als Fazit des Spiels kann stehen: der Besuch des ’’HWG- Stadion am Zoo’’ hatte sich an diesem hochsommerlichen Sonntag gelohnt, 331 Zuschauer sahen eine bemühte Heimmannschaft bei welcher freilich zum Saisonstart an der Feinabstimmung noch ’’gefeilt’’ werden muss, was andererseits aber normal ist. Ein Kompliment ist aber unbedingt an die Tribüne zu richten, wo im Vergleich zum Gewohnten diesmal von Beginn an positive und vor allem hörbare Signale in Richtung Mannschaft gelangten. Das war schon mal ein guter Auftakt und kann so durchaus weiter gehen. Zur Spielstatistik
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660 Sekunden pures Wechselbad |
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