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Das Zauberwort heißt Improvisation |
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NEWS Presse
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Geschrieben von Michael Pietsch (MZ Halle)
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Donnerstag, 05. August 2010 |
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HALLE/MZ. Mittwoch gegen 17.30 Uhr im Stadion am Zoo: Beim VfL Halle 96 ist alles in bester Ordnung. Endlich. Nach einigen Disputen darüber, wer neben wem stehen soll, ist alles bereit, um das Mannschaftsfoto für Programmheft und Internet-Präsentation zu schießen. Mit freundlichen Gesichtern schauen sie in die Kamera, die Spieler und Trainer des Fußball-Oberligisten. Traditionell in Blau-Rot gekleidet. Es ist alles in bester Ordnung - auf dem Bild.
Christian Sund ist beim VfL Kapitän und Abwehrchef. (FOTO: ARCHIV/LÖFFLER)
Was auf dem Foto nicht zu sehen ist: Beim Verein aus Halles Norden läuft es alles andere als rund. Am Sonntag um 14 Uhr empfängt die Mannschaft von Trainer Torsten Weber den FSV Luckenwalde, der von der Nord- in die Südstaffel der NOFV-Oberliga wechselte. Doch es gibt diverse Sorgen.
Baustelle 1: die Mannschaft
Ende der letzten Saison waren sich die Insider einig: Dieser VfL zählte zu den positiven Überraschungen. Auch wenn ihm in der Rückrunde die Luft ausging und er nur auf Rang elf einkam. "Wir sind in der Hinrunde sogar auf dem vierten Platz aufgetaucht. Damit konnten wir die Skeptiker, die uns vorher als ersten Absteiger eingestuft hatten, eines Besseren belehren", sagt Christian Sund. Er ist auch in der neuen Saison Mannschaftskapitän des VfL. "Dass wir im Frühjahr Probleme bekamen, lag nicht zuletzt an den vielen Spielen in kurzer Folge." Zudem stellten sich die Gegner auf die VfL-Taktik ein. "Man muss aber auch sehen, dass wir viele Spiele mit nur einem Tor Unterschied verloren haben."
Ein Grund: die fehlende Torgefahr aus dem Mittelfeld heraus. Für Coach Weber war dies der Ansatzpunkt, genau hier Verstärkungen zu suchen. Martin Wehlert kam vom HFC II, Sascha Rohde von Landespokalfinalist Germania Halberstedt, Benito Baez-Ayala vom Liga-Konkurrenten VfB Pößneck und Stephan Neigenfink vom FC Sachsen Leipzig zurück. Sie sollen Nico Stein im zentralen Mittelfeld entlasten. Wobei momentan die Betonung auf sollen liegt. Denn durch späte Vertragsabschlüsse und Verzögerungen bei der Bearbeitung im Landesverband standen auch Mittwoch hinter Neigenfink, Ayala und Rohde für das Spiel am Sonntag noch Fragezeichen. Ein weiteres Problem: Der geplanten Verpflichtung des Ex-HFCers David Reich vom VfB Pößneck muss erst das VfL-Präsidium zustimmen, weil der Abschluss an die Grenze der finanziellen Machbarkeit ginge.
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VfL trotz kurzer Stolpereinlage in nächster Runde |
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Spielberichte
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Geschrieben von Andreas Jahnecke
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Montag, 02. August 2010 |
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Landespokal 1. Runde
SG Blau- Weiss Brachstedt- VfL Halle 96 2:4 (0:3)
Beide Vereine standen sich im Landespokalspiel zum ersten mal in einem Pflichtspiel gegenüber. Die jeweils große Unbekannte war man jedoch durch regelmäßige Aufeinandertreffen in Saisonvorbereitungsspielen nicht. In diesen war auch wesentlich mehr ‘‘Feuer‘‘, als in den absolvierten 90 Pokalminuten vor geschätzten 150 Augenzeugen. Hierdurch war der Oberligist in die komfortable Lage versetzt, dass Spiel weitgehend unaufwändig zu gestalten und vor allem im ersten Spielabschnitt auch locker zu dominieren. Ausdruck dessen eine deutliche Pausenführung von 0:3 durch Treffer von Vladimir Penev ( 17. ), auf Zuspiel Martin Wehlert, Stefan Maruhn ( 29. ), nach Vorbereitung Penev und Nico Stein per verwandelten Foulstrafstoß ( 45. ). Die Fronten schienen also vorzeitig geklärt und so plätscherte die Partie in der zweiten Halbzeit vor sich hin. Der Gastgeber setzte dann jedoch innerhalb von 5 Minuten nach Standards, Freistoß, Eckstoß, mit eigenen Toren zum 1:3 ( 63., Punde ) und 2:3 ( 68., Riemann ) noch einmal zwei deutliche Wecksignale. Mit etwas Glück hätten die Blau- Weissen sogar noch zum zwischenzeitlichen Ausgleich kommen können. Den Distanzschuß eines Brachstedters konnte Marius Kansy erst im zweiten Versuch gegen einen nachsetzenden Akteur des Landesligisten sichern ( 75. ). Fast im Gegenzug dann die Entscheidung durch den zum zweiten Spielabschnitt eingewechselten Steve Braun, welcher das finale Zuspiel durch Patrick Selle über den am Boden liegenden SG- Keeper Brose zum Endstand 2:4 verwandelte ( 77. ). In einem allgemein fairen Spiel fielen die überzogenen Zweikampfaktionen der Brachstedter Brose ( Nachtreten gegen Selle ) und Zimmermann, hier mußte Robin Huth mit Oberschenkelverletzung das Spiel beenden, allerdings negativ aus dem Rahmen.
Aufgrund noch nicht vorliegender Spielerpässe musste VfL- Coach Torsten Weber gezwungenermaßen auf Georg Ströhl, Stephan Neigenfink, Sören Barabasch, Benito Baez- Ayala verzichten.
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VfL Halle 96 überspringt Pokalhürde |
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Testspiel macht Appetit auf mehr- VfL schlägt Regionalligaaufsteiger |
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